Dupuytren’schen Erkrankung: Symptome und Behandlungsmethode //

Ein Karpaltunnelsyndrom entsteht durch einen Engpass im Sehnenfach des Handgelenks. Durch den Druck auf den mittlere Armnerv, der verschiedene Bereiche der Hand versorgt, funktioniert dieser nicht mehr richtig und die Hand schläft ein, kribbelt, schmerzt und ist taub.

Die Beschwerden beginnen dabei meist nachts: Die Hände kribbeln, schlafen ein, schmerzen. Nach einer Zeit treten die Schmerzen auch tagsüber auf – zum Beispiel beim Schreiben, Autofahren, … Diese Schmerzen deuten auf ein Karpaltunnelsyndrom hin.
Bei einem Karpaltunnelsyndrom ist ein wichtiges Sehnenfach, der sogenannte Karpaltunnel, im Handgelenk verengt. Er schnürt einen Nerv ein, der bestimmte Bereiche der Hand versorgt. Möglich Folgen sind Missempfindungen, Schmerzen und Lähmungserscheinungen. Ca. zehn Prozent der Menschen sind betroffen. Zu den Auslösern eines Karpaltunnelsyndroms gehören verschiedene Risikofaktoren. Dazu gehören genetische und geschlechterspezifische Gründe: Menschen, die schon von Natur aus einen eher engen Karpaltunnel haben, erkranken häufiger. Aus diesem Grund bekommen Frauen etwa dreimal so häufig ein Karpaltunnelsyndrom als Männer. Häufig tritt das Karpaltunnelsyndrom gehäuft in Familien mit engen Karpaltunneln auf. Überdurchschnittlich hohe Belastungen des Handgelenks gehören ebenfalls zu den Risikofaktoren. Menschen, die körperlich arbeiten, sind 3 bis 7 Mal häufiger vom Karpaltunnelsyndrom betroffen als Personen, die keine körperliche Arbeit verrichten. Weitere Ursachen sind: Verletzungen in der Nähe des Handgelenks, insbesondere nach einem Speichenbruch. Entzündung und Schwellung der Sehnenscheiden, die ebenfalls im Karpaltunnel liegen. Entzündungen in den Gelenken bei Rheuma. Schilddrüsenüber- oder -Unterfunktion, Diabetes sowie Übergewicht und hormonelle Veränderungen (Schwangerschaft/Wechseljahre).
„xxxx xxxxxxxx“, sagt Dr. med. Lars-Uwe Lahoda, Plastischer Chirurg und Handchirurg. Er ist Spezialist für Karpaltunnelsyndrom-Operationen. Gemeinsam mit den Patienten stellt er die Diagnose auf und operiert – falls eine vorübergehende Entlastung des Karpaltunnels durch eine Schiene – keine Linderung bringt – dieses. Eine allfällige OP nimmt er – ausgenommen Risikopatienten – ambulant und unter örtlicher Betäubung vor. Bei der OP wird das Band, das den Deckel des Karpaltunnels bildet, gespalten. Dadurch verlängert sich das Band und das entlastet den Nerv. Die Wunde verheilt durchschnittlich nach 2 Wochen. Innerhalb dieses Zeitraumes verschwinden oft auch die Beschwerden. Ausgenommen der Nerv ist bereits geschädigt oder der Muskel verkümmert. Solche Schädigungen lassen sich leider nicht immer rückgängig machen.